Sonntag, 18. November 2018
Notruf: 112

Die Geschichte der Feuerwehr Lauf

Die Gründung der Freiwilligen Turn- und Feuerwehr Lauf

In der Stadt Lauf gab es vor der Gründung einer Feuerwehr wie überall eine Art Pflichtfeuerwehr, in der alle feuerwehrpflichtigen Männer Dienst tun mußten. Von der Feuerwehrpflicht waren nur diejenigen ausgenommen, die in der Stadt ihre Wehrpflicht erfüllten oder sich infolge eines öffentlichen Dienstverhältnisses in der Stadt aufhielten und diejenigen, die das 40. Lebensjahr bereits überschritten hatten. 
An Ausrüstung existierten lediglich einige Wasserkufen und verschiedene Handspritzen aus dem Jahr 1841 sowie eine Spritze aus dem Jahr 1845.

Auch in Lauf nahmen die Freiwillige Feuerwehr und der Turnverein einen gemeinsamen Anfang. 
Der am 29. September 1861 gegründete Turnverein mußte zu Beginn mit weitverbreiteten Vorurteilen und Skepsis in der Bevölkerung kämpfen. Von der Bevölkerung wurden die Turner abfällig als „Durnelesboum“ oder „Laffer Springingerla“ bezeichnet Schon bald nach ihrer Gründung, am 26. Juni 1862, stellten sich die Turner dem Stadtmagistrat im Brandfall als geschlossene Einheit zur Verfügung. Am 26. März des Jahres 1863 wurde schließlich von den Mitgliedern des Turnvereins in einer Versammlung die freiwillige Turn- und Feuerwehr Lauf gegründet, deren Vereinssatzung und Dienstvorschrift der Stadtmagistrat am 12. Mai 1863 genehmigte. Zum Kommandanten wurde Albrecht Dreykorn gewählt, Vereinsvorstand war Fritz Bayer.

In der Dienstvorschrift von 1864 stand geschrieben:

„Die Turn- und Feuerwehr Lauf verpflichtet sich, ihre Dienste freiwillig nicht nur bei Feuersgefahr, sondern bei allen Leben oder Eigentum der Bürger, der Gemeinde, oder des Staates bedrohenden Ereignissen zu leisten. D
arauf beziehen sich ihr Name und die Übungen. Sie wird daher bei Einstürzen, Verschüttungen, bei Hochwasser ebenso zur Hilfe herbeieilen wie bei Bränden und nach den gegebenen Anordnungen tätig zu sein.“

Die Dienstvorschrift regelte auch die genaue Organisation des Vereins. Sie gliederte die Feuerwehr in 5 Abteilungen, die nach ihren Aufgaben geordnet und benannt waren. Zur Unterscheidung der einzelnen Abteilungen dienten verschiedenfarbige Armbinden. Die erste Gruppe waren die Steiger, deren Aufgabe es war, das brennende Haus zu besteigen und Menschen und Güter zu retten. Die zweite Gruppe waren die Schlauchführer, die das Feuer direkt mit Wasser bekämpften. Die Aufgabe der dritten Gruppe, der Einreißer, war es, die größeren Leitern aufzustellen und alle Hindernisse zu beseitigen. Die vierte Gruppe, die Retter nahmen das von den Steigern gerettete Gut entgegen und unterstützten die Steiger, während die fünft
e Gruppe, die Spritzenmänner, die Spritzen bediente und die Schlauchführer unterstützte. Diese Abteilungen unterteilten sich je nach Mannschaftsstärke in verschieden viele Züge, die ihrerseits aus jeweils 4 Sektionen zu jeweils 6 Mann bestanden. Außerhalb der 5 Abteilungen gab es noch die Abteilung der Signalisten und die Sanitätsabteilung. Den Oberbefehl führte der Kommandant, der wie sein Vertreter, der 2. Kommandant, von einer Generalversammlung gewählt wurde. Auch die Zug– und Sektionsführer wurden demokratisch von der jeweiligen Abteilung gewählt. Nur der Adjutant, dessen Aufgabe die Übermittlung von Befehlen war, wurde vom Kommandanten bestimmt. In der Dienstverordnung waren auch die Pflichten der Feuerwehrleute genau festgelegt. Sie mußten bei jeder Übung und jedem Brand am Gerätehaus im Erdgeschoß des Rathauses erscheinen und sich bei ihrem Führer melden. Nach jeder Übung oder jedem Einsatz mußte der Kommandant eine Versammlung der Führer einberufen. Neben der freiwilligen Feuerwehr existierte in der Stadt weiterhin eine Pflichtfeuerwehr, die nun dem Feuerwehrkommandanten unterstellt wurde.

Der Wehr wurde von den Laufer Frauen eine Fahne gestiftet, die insbesondere die Gemeinschaft mit dem Turn- und Feuerwehrverein zeigen sollte. Auf der einen Seite ziert der Wahlspruch der Turner, „Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei“, die Fahne, auf der anderen Seite der Wahlspruch der Feuerwehr, „Gott zur Ehr`, dem Nächsten zur Wehr“. So konnte man zusammen mit anderen Turn- und Feuerwehrvereinen aus der Umgebung ( Nürnberg, Schniegling- Doos und Wöhrd) im Juni die Fahnenweihe begehen.


Die Entwicklung der FFW Lauf von 1863 bis 1918

An Ausrüstung beschaffte die Gemeinde im Jahre 1864 eine Feuerspritze für die Spitalstiftung im Glockengießerspital und im April 1865 eine Abprotzspritze der Firma Engelhard für die Feuerwehr. Das Wasser für die Spritzen wurde aus der Pegnitz, dem oberen und unteren Sauweiher entnommen, und in Wasserkufen und Ledereimern zu den Spritzen gebracht. 
In der Folgezeit wurde noch ein Requisitenwagen sowie Helme und Gurte angeschafft. Die Uniformen mußten von den Feuerwehrleuten in den Anfangsjahren noch selbst finanziert werden.
Eine weitere Verbesserung der Ausrüstung ergab sich 1868, als die Aachener und Münchener Versicherungsgruppe der Feuerwehr eine vierrädrige Druck- Feuerspritze der Firma Josef Bedume in Aachen schenkte.

Mit dem Jahr 1869 begann nun auch die königlich bayerische Staatsregierung auf die Verbreitung des Feuerlöschwesens hin zu wirken, da sich im Königreich nur eine langsame Fortentwicklung abzeichnete. Im Landtag wurde auf Antrag des Feuerwehrgauverbandes Schweinfurt ein Gesetz verabschiedet, wonach die Beiträge zur Gebäudeversicherungsanstalt auch zur Unterstützung der Feuerwehren verwendet werden konnten. Die Beiträge sollten außerdem für diejenigen Gemeinden erhöht werden, die keine Feuerwehr besaßen. Mit diesen Geldeinnahmen sollten Gemeinden, in denen sich die Aufstellung einer Feuerwehr besonders schwierig gestaltete, unterstützt werden.

Das Jahr 1869 brachte aber auch einen der schwärzesten Tage in der Laufer Stadtgeschichte. Am 24. Juli brach im Anwesen Friedrich um 10 Uhr 45 ein Brand aus, dessen Ausbreitung die junge Laufer Wehr aufgrund der Unzulänglichkeit der vorhandenen Hilfsmittel und der Ausrüstung nicht verhindern konnte. Zusammen mit anderen Feuerwehren, konnte die Ausbreitung des Feuers dann zwar eingedämmt werden, aber fünf Häuser brannten bis auf die Grundmauern nieder. Zu diesem Großeinsatz war selbst die Nürnberger Feuerwehr über die noch nicht lange bestehende Bahnlinie links der Pegnitz der Laufer Wehr zur Hilfe geeilt, da ein Erlaß des Direktors der königlichen Verkehrs-anstalten bestand, der die unentgeltliche Benutzung der Eisenbahn und der Telegrafen im Brandfall regelte. 
Die Feuerwehr Nürnberg baute auf ihrem Weg vom linken Bahnhof zum Marktplatz bereits eine Schlauchleitung von der Pegnitz her auf, was manchen erstaunten Laufer zu der Bemerkung veranlaßte, daß die „Nürnberger gekommen sind und sogar ihr eigenes Wasser mitgebracht haben“.

Wie so oft brauchte es auch hier erst eine Katastrophe, um Veränderungen durchzusetzen. Nun erst begann man im Magistrat Dreykorns Drängen auf eine Vervollständigung der Ausrüstung nachzugeben. Von der Feuerwehr wurde unter den Bürgern der Stadt eine Sammlung durchgeführt, um Ausrüstungsgegenstände anzukaufen, und auch innerhalb der Feuerwehr begann man sich Gedanken über Verbesserungen und Änderungen zu machen. Der Turn- und Feuerwehrverein wurde in „Freiwillige Feuerwehr Lauf“ umbenannt und auch in den Dienstvorschriften und der Satzung wurden Veränderungen vorgenommen. Ebenso trat die frisch gegründete Freiwillige Feuerwehr der Landesunterstützungskasse bei, die den Feuerwehrleuten bei einer Verletzung während eines Brandes oder einer Krankheit wegen ihres Dienstes finanziell unter die Arme griff. Man machte sich also schon ziemlich früh Gedanken über die finanzielle Absicherung der Männer, deren Dienst mit nicht unerheblichen Gefahren verbunden war.

Um den Gefahren vorzubeugen errichtete man im Jahre 1875 einen hölzernen Übungs- turm für die Steigerabteilung, das sogenannte Steigerhaus. Die Feuerwehr vermietete das Haus auch an die Hopfenbauern, um die Kasse des Vereins aufzubessern. Es befand sich dort, wo heute die Eschenauer Straße in die Nürnberger Straße einmündet. Im Jahre 1876 trat die freiwillige Feuerwehr Lauf an der Pegnitz dem Bezirksverband der Feuerwehren bei. Die Feuerwehren begannen nun allmählich, sich auf Gau-, Kreis-, Bezirks- und Landesebene zu organisieren, um ihren Forderungen mehr Geltung verschaffen zu können. Der Allgemeine Bayerische Landes- Feuerwehrverband war bereits im Jahre 1867 in Freising gegründet worden und gleichzeitig war eine „Zeitung für das Feuerlöschwesen“ ins Leben gerufen worden. 
Aus einem Fragebogen des Gauverbandes der Freiwilligen Feuerwehren des Bezirks Hersbruck vom 14. Mai 1878 lassen sich genaue Rückschlüsse auf den Stand der Feuerwehr Lauf ziehen. Die aktive Mitgliederzahl belief sich auf 117 Mann, von denen 36 Mitglieder Steiger sind. Die Steiger sind mit Spezialgurten, Beil und Karabinerhaken, Leinen und Laternen ausgerüstet und verfügen über einen eigenen Steigerwagen. Außerdem sind acht Dachleitern und eine Schubleiter sowie eine Feuerleiter für die Steiger vorhanden.

Die Feuerwehr besitzt außer einer Feuerspritze mit 500 Metern Schlauch, einer Haspel und drei Schlauchbrücken noch einen Feuerwehrwagen, einen Retterwagen mit einem 60 Fuß langen Rettungssack. Dieser Rettungssack wurde von einem Fenster des Hauses zu Boden gespannt und die Bewohner konnten in diesem Sack herunter rutschen und in Sicherheit gebracht werden. Die Pflichtfeuerwehr hatte zu diesem Zeitpunkt 270 Mitglieder. 

In den Jahren bis zum 25jährigen Jubiläum des Corps wurde weiterhin an einer Vervollständigung der Ausrüstung gearbeitet. So beschaffte man eine mechanische Schubleiter (1884), Uniformen und im Jubiläumsjahr eine weitere Schubleiter. 

Auch die Alarmierung sollte auf einen zeitgemäßeren Stand gebracht werden. Bisher erfolgte die Alarmierung noch mit den Kirchenglocken. Im Jahre 1886 stellte die Feuerwehrführung einen Antrag beim Stadtmagistrat auf die Errichtung einer Telefon-, oder Alarmleitung und auf die Einführung einer Nachtwache in den Räumlichkeiten der Feuerwehr im Erdgeschoß des alten Rathauses. Dadurch hätte das Läuten der Glocken bei kleineren Bränden vermieden werden können, um so einer Beunruhigung der Bevölkerung vorzubeugen. Als Vorbild galt hierbei wohl die „Feuertelegraphenanlage“ der Stadt Berlin aus dem Jahr 1851, die eine der ersten ihrer Art und oftmals Vorbild für vie

le ähnliche Einrichtungen im In- und Ausland war. Konstrukteur der Anlage war die „Telegraphenbauanstalt Siemens und Halske“ in Berlin. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt, vermutlich aus Geldmangel. Auch hier hielten einmal mehr die finanziellen Verhältnisse den Fortschritt auf. Das Jubiläum selbst wurde am 22. Juli 1888 unter Beteiligung anderer Wehren der Umgebung mit einer Feier am Festplatz Kunigundenkeller begangen. 

Zum 1. Januar 1889 erweiterte man die finanzielle Absicherung der Wehrleute mit dem Beitritt zur Sterbekasse des Landesfeuerwehrverbandes, durch die die Hinterbliebenen beim Tod eines Feuerwehrmannes unterstützt werden sollten. Vervollständigt wurde die Absicherung im Jahre 1899 mit der Gründung einer Entschädigungskasse für Mitglieder, von der Feuerwehrmänner, die im Brandfall außergewöhnliche Zeit versäumten oder Nachtwachen zu halten hatten, entschädigt wurden.
Ein Meilenstein bei der Verbesserung der Löschwasserversorgung war die Errichtung einer Wasserleitung durch die Stadt Lauf in den Jahren 1892/93. Eine bakteriologische Untersuchung im Jahre 1892 hatte ergeben, daß die meisten der Brunnen kein geeignetes Trinkwasser förderten. Deshalb faßte der Magistrat den Beschluß, ein Wasserleitungsnetz zu errichten, in das über hundert Hydranten eingebaut werden sollten. Die hierbei entstandenen Kosten von 300.000 Mark wurden je zur Hälfte durch einen Staatszuschuß und einen langfristigen Kredit finanziert. Der Kredit sollte seinerseits durch einen Lokal-, Malz- und Bieraufschlag finanziert werden.

Die ständige Fortentwicklung der Stadt machte die Anschaffung immer neuer Ausrüstungsgegenstände erforderlich, wie die zweirädrige Patentbalanceleiter der Firma Braun in Nürnberg, die ihrerseits auch ein neues Domizil für die Feuerwehr notwendig machten. Trotz heftiger Gegenwehr der Wehrführung zog die Feuerwehr 1903 in eine Halle am rechten Bahnhof um. Man erklärte sich aber erst nach der Versicherung dazu bereit, daß die Unterbringung in dieser Halle nur eine vorübergehende Lösung sei.

Im darauffolgenden Jahr wurde Albrecht Dreykorn, zu der Zeit dienstältester Kommandant in Bayern, das Feuerwehrverdienstkreuz wegen seiner besonderen Verdienste um die Laufer Feuerwehr verliehen. Die Verdienste Dreykorns wurden noch einmal im Jahr 1909 gewürdigt als Dreykorn zum Bezirksvertreter des Landesfeuerwehrverbands gewählt wurde. Am 1. März 1908 wurde von der Feuerwehrführung die Einteilung des Corps in vier Kompagnien mit jeweils einem Kompagnieführer beschlossen. Nach 25jähriger Dienstzeit wurde einem Feuerwehrmann vom Stadtmagistrat das Bürgerrecht verliehen. Im Jahr 1912 wird die Dienstzeit hierfür auf 15 Jahre verkürzt.

Der technische Fortschritt machte auch, und gerade beim Feuerlöschwesen nicht halt. Man war zwar oft von neuen Techniken und Gerätschaften begeistert, die finanzielle Lage der Gemeinden schob hier oft einen Riegel vor, obwohl gerade bei der Brandbekämpfung der Einsatz modernster Technik eine entscheidende Rolle spielt. Im Dezember 1909 wurde auch von der Feuerwehr Lauf ein Stück modernster Technik angeschafft, nämlich ein sogenannter Rauchapparat der Firma König in Altona mit 15 Meter Luftzuführungsschlauch und Sprecheinrichtung. Hierbei handelt es sich um einen Vorläufer der heutigen Atemschutzgeräte, der von außen durch einen Schlauch mit Blasebalg den Träger des Apparates mit Luft versorgte. Das ermöglichte nun das Vorgehen in verqualmten Gebäuden, wo der Feuerwehrmann sonst eine Rauchvergiftung erlitten hätte. 1911 war es dann auch so weit, daß die Laufer Feuerwehr endlich eine Pferdespritze ihr Eigen nennen konnte, nachdem eine „Lang`sche Druckspritze“ gebraucht von der Berufsfeuerwehr München angekauft worden war. Deshalb gab es nun auch eine Regelung für die Bereitstellung von Pferden im Brandfall, wozu die Pferdebesitzer jetzt verpflichtet waren.
Im Jahr 1912 mußte die freiwillige Feuerwehr einen schweren Verlust hinnehmen - das Ableben des Gründers und langjährigen Kommandanten, Albrecht Dreykorn. Heinrich Lehner hatte die schwere Aufgabe die Nachfolge des Verstorbenen anzutreten.
Da die Pflichtfeuerwehr wegen der Wasserleitung kaum mehr benötigt wurde, befreite man deren Mitglieder gegen eine Gebühr von den Übungen.

Einen erfreulicheren Anlaß brachte das Jahr 1913, wo anläßlich der 50jährigen Gründungsfeier der Feuerwehr der 14. Mittelfränkische Feuerwehrtag abgehalten wurde. Nach der Vorfeier am 12. Juli begann der Feuerwehrtag am nächsten Tag mit einer Sitzung der Kreisfeuerwehrversammlung im Gasthof „ Zum Weißen Roß“ um 9 Uhr. Um 11 Uhr stand eine Schauübung auf dem Programm. Zuerst wurde eine Hakenleiterübung am Schulhaus in der Nürnberger Straße abgehalten. Dann führte die gesamten Wehr eine Geräteübung am Marktplatz durch. Man nahm an, daß das Haus Marktplatz 54, die Restauration Wittmann, brenne. Von Süden her bestieg die 4. Kompanie den Giebel mit Hakenleitern, um die Bewohner des Hauses, die sich auf den Dachboden geflüchtet hatten, mit Hilfe des Rettungsschlauchs zu retten. Die übrigen drei Kompanien hatten den Auftrag von den anderen drei Seiten mit der Brandbekämpfung zu beginnen. Nach der Übung folgte eine Parade der Feuerwehr am Marktplatz und eine Feier im Kunigundenkeller. Zu diesem Festtag waren viele Feuerwehrkameraden aus ganz Mittelfranken zum gemütlichen Beisammensein und Erfahrungsaustausch angereist.Um die Alarmierung zu verbessern machte man erneut den Versuch der Errichtung einer Alarmleitung oder einer Weckerlinie in die Häuser der Wehrleute. Von der Familie Weigmann erhielt man 1000 Mark als Spende und wollte die restliche Summe durch eine Sammlung unter der Bevölkerung erzielen, die aber vom Stadtmagistrat verboten wurde. Man begründete die Notwendigkeit einer Weckerlinie mit der Einsparung der Nachtwache der Polizei. Aber auch dieser Versuch scheiterte.Ein statistischer Bericht des Landesfeuerwehrverbandes aus dem Jahr 1914 berichtet von vier Zügen, die aus jeweils vier Sektionen bestanden. Die Gesamtmitgliederzahl der Feuerwehr betrug 345 Mann zuzüglich 180 Pflichtfeuerwehrmännern. An Gerätschaften waren 2 Balanceleitern, 2 fahrbare Schubleitern, 8 Hakenleitern, 2 Steigergerätewagen, 2 Saug- und Druckspritzen, 3 Druckspritzen, 4 fahrbare Schlauchhaspeln, 1 Mannschaftswagen, 4 Unterflurhydrantenstandrohre und 1 Rauchapparat vorhanden. 
Vor dem Krieg hatte die FFW Lauf insgesamt 350 Mitglieder, von denen 137 zur Armee einberufen wurden. 30 Kameraden wurden leicht verwundet, 6 wurden schwer verwundet und 15 Kameraden der Wehr fielen meist auf den Schlachtfeldern im Westen. Nach dem Krieg bestand die Feuerwehr noch aus 300 Mitgliedern.


Die Entwicklung der Laufer Feuerwehr nach dem 1. Weltkrieg

Im dritten Jahr nach Kriegsende führte die Stadtverwaltung Prämien für 15, 25 und 40 Jahre Dienstzeit ein. Auch kam die Feuerwehr an wieder auf das leidige Thema der Alarmierung zurück. Man holte von der Firma Siemens & Halske AG einen Kostenvoranschlag ein, der eine Weckerlinie in die Wohnhäuser der Feuerwehrleute beinhaltete, sowie eine Feuermeldeanlage mit 17 Feuermeldern. Die Kosten hierfür hätten sich auf 164 314 Mark belaufen. Die Spende der Familie Barth zu diesem Zweck war aber mittlerweile durch die Inflation nahezu wertlos geworden.

Das weiterhin starke Expandieren der Stadt machte immer neuere Feuerwehrgeräte erforderlich, die aber durch die schlechte finanzielle Lage der Stadt Lauf in dieser Krisenzeit nicht angeschafft werden konnten. Aus diesem Grunde wurde auch die Einrichtung der Feuermeldeanlage erst einmal verschoben.
Doch gerade wegen dieser Entwicklung war auch die Anschaffung einer modernen, leistungsfähigen Motorspritze unabdingbar geworden. Bereits im Jahre 1919 begann der Kommandant Erkundigungen über automobile Motorspritzen einzuziehen. Im März 1920 besuchte eine Abordnung der Laufer Feuerwehr das Werk der Firma C. D. Magirus in Ulm und entschloß sich wegen des schnellen Preisverfalls möglichst schnell zu handeln. Die Finanzierung der Benzinmotorspritze mit einer Leistung von 800 Litern in der Minute und einem abprotzbaren Schlauchwagen konnte von der Stadt jedoch nicht gesichert werden. 

In der Sylvesternacht 1921 brannte es in der Bankelschen Ofenfabrik im linken Ortsteil, wobei ein Gebäude total zerstört wurde. Der Feuerwehrkommandant beklagte nach dem Brand die mangelhafte Ausrüstung der Feuerwehr und setzte beim Stadtrat die Schaffung einer Feuerlöschkommission durch, die aus zwei Stadträten und dem Stadtbaumeister bestand.
Daraufhin erklärten sich die Industrie- und Handwerksbetriebe auf Drängen der Feuerwehr bereit, den Ankauf einer Motorspritze finanziell zu unterstützen. Allerdings verlangten sie von der Stadtverwaltung die Zusage, daß die Stadt die Wasserversorgung und vor allem den Druck in den Leitungen im linken Stadtteil verbessern würde. Der Neunkirchner Unternehmer Robert Buchner erklärte sich schließlich bereit, die Kosten für die Spritze der Stadt vorzustrecken, wenn diese auch außerhalb des Laufer Stadtgebiets zum Einsatz käme. 

Die Spritze wurde im Frühjahr 1922 bei der Firma Magirus bestellt, aber die Auslieferung verzögerte sich wegen eines Metallarbeiterstreiks in ganz Süddeutschland. Da es durch die Inflation zu enormen Lohn- und Preissteigerungen kam, sah man sich bei Magirus wegen der „ungeheuren wirtschaftlichen Umwälzungen“ gezwungen, eine Nachforderung zu stellen, woraufhin sich auch der Anteil der Unternehmen an den Kosten erhöhte.
Im Juli 1923 fragte man auch noch einmal bei Siemens & Halske wegen der Feuermeldeanlage an, deren Preis sich zwischenzeitlich auf 294 000 000 Mark erhöht hatte. Die Firma wies aber darauf hin, daß die Preise aus den genannten Gründen nur wenige Tage Gültigkeit hätten. Auch die Lieferung der Spritze verzögerte sich noch einmal, da bei Magirus wichtige Teile wegen eines Eisenbahnerstreiks nicht geliefert wurden.
Im Jahre 1923 konnte der Feuerwehr Lauf dann doch endlich ihre vierrädrige Benzin- Motorspritze übergeben werden. Im selben Jahr erhielt die Feuerwehr Lauf mit Gustav Lichtscheidel, dem Bezirksfeuerwehrvertreter, einen neuen Kommandanten.
Um die finanzielle Situation zu verbessern, wollte Lichtscheidel 1925 eine örtliche Feuerschutzabgabe einführen, dieses Vorhaben scheiterte aber wieder an der nicht gewährten Genehmigung der Stadtverwaltung. Gustav Lichtscheidel schlug die Nutzung der durch Lauf führenden Ranna-Wasserleitung der Stadt Nürnberg vor, um den Druck im Wasserleitungsnetz zu verbessern, was ebenfalls nicht möglich war, da ein dahingehender Vertrag zwischen der Stadt Nürnberg und der Stadt Lauf nicht vorlag.

1926 plante man die Errichtung eines „automobilen Überlandlöschzugs“ für Brände im Bereich Lauf, Hersbruck und Altdorf. Die Feuerwehr drängte auf die Anschaffung einer gummibereiften, zweirädrigen Motorspritze, da sich die eisenbereifte Magirus- Spritze wegen der schlechten Straßenverhältnisse nicht an ein Auto anhängen ließ. Hier sollten die örtlichen Automobilbesitzer, wie früher die Pferdebesitzer, verpflichtet werden, ihr Fahrzeug zur Verfügung zu stellen. Ein Zuschußantrag an das Innenministerium wurde aber wegen fehlender Mittel abgelehnt. Die Stadt wurde im Gegenzug dazu ermächtigt, im Brandfall die Berufsfeuerwehr Nürnberg zu requirieren. 

Die Pläne hinsichtlich eines „automobilen Vorspannwagens“ für die Feuerwehr konnten nicht realisiert werden, es wurde jedoch immer das Fahrzeug der Sanitätskolonne bereitwillig zur Verfügung gestellt.
Es schien auch, als könnte das Problem der Unterbringung endlich gelöst werden. Der Mühlenbesitzer, Hofrat Dr. Barth, wollte der Stadt eine Scheune in der Altdorfer Straße 48 kostenlos zur Verfügung stellen, wenn im Gegenzug sein Mitarbeiter, Herr Scheidemantel, endlich eine seiner Familie angemessene Wohnung bekäme. Die Stadt hätte dann so lediglich die Kosten für den Umbau der Scheune zu tragen. Der Stadtrat genehmigte die Kosten, nachdem die Unterbringung eines Teils der Ausrüstung bis 1930 gesichert war. Im Jahre 1927 konnte bei einer Sammelbestellung des Innenministeriums eine Kleinmotorspritze „Lilliput“, mit einer Leistung von 400 Litern pro Minute, angeschafft werden. Im Jahre 1932 konnte nach schier endlosen Bemühungen die Alarmleitung in die Häuser der Feuerwehrleute fertiggestellt werden, da sich die Finanzsituation der Gemeinde gebessert hatte. 
Bei den anstehenden Wahlen wurde Heinrich Dümmler zum Kommandanten gewählt, Gustav Lichtscheidel blieb aber Bezirksfeuerwehrvertreter.
Im selben Jahr schuf man nach einem Erlaß des Innenministeriums ein sogenanntes Ortsfeuerschutznetz. Mit einem Zuschuß der Landesbrandversicherung wurden Handfeuerlöscher angekauft, die in bestimmten Anwesen untergebracht wurden. Mit diesen sollte dann der Brand bis zum Eitreffen der Feuerwehr bekämpft werden.
Das große Ereignis der Anschaffung des ersten Fahrzeugs kam im Jahr 1933. Endlich konnte man einen gebrauchten Mercedes Benz erwerben. Das Fahrzeug verfügte über 6 Sitzplätze, die Kleinmotorspritze „Lilliput“, 200 Meter Schläuche, 3 Steckleitern und einen Rettungsschlauch.


Die Feuerwehr im Dritten Reich

Die NS-Zeit brachte für die Feuerwehren viele Veränderungen mit sich, die sich sowohl negativ als auch positiv auswirkten. Bis 1933 waren die freiwilligen Feuerwehren selbständige Vereine mit einer demokratisch gewählten Führung, aber das Jahr 1934 brachte eine Änderung der Statuten mit sich. Wie in allen Vereinen fand das Führerprinzip der Nationalsozialisten auch bei den Feuerwehren Anwendung. Alle mit Befehlsgewalt und Inspektionsbefugnis ausgestatteten Stellen wurden auf Vorschlag des Bezirksbrandinspektors vom Landesbranddirektor ernannt und den Gemeindeverwaltungen zur Zustimmung vorgelegt. Die Feuerwehren sollten straffer geführt und mehr an den Staat und die Partei gebunden werden. Die meisten Kreisleiter zwangen die Kommandanten, der Partei beizutreten. Vielerorts herrschte bereits kurz nach der Machtergreifung Personalmangel, da viele Bürger sich nun in SS, SA, NSKK oder der Hitlerjugend organisierten oder organisieren mußten und es vielen nun an Zeit für den Feuerwehrdienst mangelte. Auch war es der Feuerwehr nun nicht mehr möglich, sich aus den parteipolitischen Auseinandersetzungen herauszuhalten. Oftmals führten die neuen Gesetze auch zum Machtmißbrauch, wie dieser Fall zeigt: 

Der Bezirksbrandinspektor Gustav Lichtscheidel wollte seine neu gewonnene Macht im Februar des Jahres dazu ausnützen, Heinrich Dümmler, mit dem er sich schon längere Zeit im Streit befand, abzusetzen und Fritz Zimmerer zum Kommandanten zu ernennen. Als Zimmerer auf einer Sitzung bekannt gab, von Lichtscheidel mit der Führung der Feuerwehr beauftragt worden zu sein, kam es zu wütenden Protesten der Feuerwehrleute. Daraufhin gab Heinrich Dümmler sein Amt sofort zurück um einer Absetzung zuvorzukommen. Eine Abordnung der Feuerwehr wandte sich an den Stadtrat und erklärte, den Dienst verweigern zu wollen, wenn Zimmerer Kommandant werden würde. Es folgte nun eine Sitzung mit dem Bürgermeister, dem Bezirksbranddirektor, dem Kreisleiter der NSDAP, dem Vorsitzenden der NS-Stadtratsfraktion sowie Dümmler und Lichtscheidel. Das Ergebnis war, daß Dümmler Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Lauf blieb, Lichtscheidel aber vom Amt des Bezirksbrandinspektors zurücktreten mußte, daß dann auch von Dümmler übernommen wurde.

Das Verhältnis der Feuerwehren zur Partei war von Anfang an gestört, da die Feuerwehr von den Parteiformationen meist mit Geringschätzung behandelt wurden. Die Feuerwehr, die sich bewußt nicht militärisch gab, bekam von der SA vorgeworfen, sich „unsoldatisch“ zu verhalten und dieser Vorwurf führte oftmals zu einer strafferen Führung der Wehren. Dennoch ordnete die SA- Führung im Juni des gleichen Jahres an, daß bei der Einteilung des Dienstes besonders auf Feuerwehrleute Rücksicht genommen werden soll, um den Personalrückgang aus den oben genannten Gründen zu verhindern. Schließlich war man ja bei den Planungen für den Krieg im Luftschutz auf die Feuerwehren angewiesen. Aus Personalmangel ordnete man später sogar an, daß die Mitglieder der Wehrformationen Feuerwehrtätigkeiten wahrnehmen müssen.

Vom 15. bis zum 16. Dezember fand wieder ein Kreisfeuerwehrtag in Lauf statt, auf den direkt im ganzen Reich die vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda angeordnete Feuerschutz- Woche stattfand.
Im Jahre 1935 verschlechterte sich die finanzielle Lage der Stadt zusehends, da mehrere Betriebe Bankrott waren, somit Steuereinnahmen ausfielen und es noch mehr Fürsorgeempfänger gab.

Zugleich begann aber das NS- Regime ein besonderes Augenmerk auf die Feuerwehr zu richten, da sie im Luftschutz eine große Rolle spielen sollte. Ein großes Hindernis bei der dazu nötigen überörtlichen Kooperation waren die unterschiedlichen Schlauchtypen und Kupplungssysteme, die überall noch vorhanden waren. Deshalb setzten das Reichsinnenministerium, das Reichsluftfahrtministerium und die Industrie eine „Feuerwehrtechnische Normenstelle“ ein, deren Aufgabe die Vereinheitlichung der Ausrüstungsgegenstände der Feuerwehren war. Bis 1938 war es gelungen alle Ausrüstungsgegenstände auf Normblättern zu ordnen sowie vier Schlauchtypen mit der sogenannten Storzkupplung einzuführen. Es wurden nun genormte Fahrzeuge entworfen, wie zum Beispiel das LLG, daß später dann als LF 8 bezeichnet wurde, und als Standardfahrzeug diente. Die verschiedenen Hilfsorganisationen wurden nun im Sicherheits- und Hilfsdienst SHD zusammengefaßt. 

Diese Fahrzeugnormen bestanden jedoch 1935 noch nicht, als die FFW Lauf endlich eine Automobilspritze anschaffen konnte, die nur durch die Rolle, die Lauf im Luftschutz spielte, ermöglicht wurde. Die Stadt Lauf beherbergte selbst kriegswichtige Betriebe und war außerdem in den Luftschutz für die Stadt Nürnberg eingebunden. Nach Verhandlungen mit den Firmen C. D. Magirus und Mercedes- Benz/ Metz beschloß die Feuerwehrverwaltung schließlich, das Magirus- Angebot anzunehmen. Daraufhin teilte der Vertreter der Firma Mercedes mit, man möge von einem Kauf bei Magirus absehen, da es sich hier um einen „nichtarischen“ Betrieb handle. Der Vertreter der Firma Magirus konnte aber den Vorwurf durch eine Bescheinigung des Zentralkomitees der Boykottbewegung der Reichsleitung der NSDAP entkräften. So wurde das Fahrzeug doch bei Magirus bestellt und konnte am 5. Oktober auf dem Marktplatz feierlich übergeben werden. Das mit einem Darlehen und einem Zuschuß der Landesbrandversicherung sowie Spenden der Industrie und der Bevölkerung finanzierte Fahrzeug besaß einen 70-PS-Motor und 11 Sitzplätze. Die feuerwehrtechnische Ausstattung umfaßte außer einer Vorbaupumpe mit einer Leistung von 1500 l/min. noch jeweils eine Haken- und Schiebeleiter, 2 Haspeln mit 100m Schlauch und eine fahrbare Haspel mit 250 m Schlauch. Eine technische Neuerung war eine „Wasser- und Schaummotorspritze Goliath III“ die ebenfalls zur Beladung gehörte.

Im Januar 1936 fand eine Luftschutzversammlung der Kommandanten, Führer und des Bürgermeisters statt, auf der die Einrichtung einer Fabrikfeuerwehr in der Korksteinfabrik Mahla beschlossen wurde. 

Im Februar wird die Feuerwehr in eine Polizei- Exekutive umgewandelt und untersteht nun dem Ortspolizeiverwalter, in Lauf dem Bürgermeister. Der oberste Führer der Feuerwehren ist nun der General der Polizei und Chef der Ordnungspolizei Daluege. 
Im September wird aus Gründen des Luftschutzes und der Beweglichkeit der SHD- Einheiten angeordnet, nur mehr genormte Kupplungen und Anschlüsse zu verwenden. Alle bisher verwendeten Typen mußten bis zum 1.1.1938 umgestellt werden. Auch ist der offizielle Titel Dümmlers nun nicht mehr Kommandant sondern „Kolonnenführer“. Im gleichen Jahr wurde eine Hilfsfeuerwehr aus nicht mehr Wehrpflichtigen aufgestellt, um eine Personalreserve zu haben. 

Im Juli mußte die Feuerwehr die Barthsche Halle in der Altdorfer Straße räumen und wieder alle Gerätschaften in der Halle am rechten Bahnhof unterbringen.

Im Innenministerium arbeitete man inzwischen an einem Reichsfeuerlöschgesetz, das aber durch verschiedene Probleme erst am 13. November 1938 veröffentlicht wurde. Die Berufsfeuerwehren sind nun als „Feuerlöschpolizei“ Teil der Polizei-Exekutive, während die Freiwilligen Feuerwehren nun als „Technische Hilfspolizei“ ihren Dienst versehen. Auf Weisung des Reichsinnenministeriums stellte der Deutsche Feuerwehrverband seine Tätigkeit ein. Auch die „Zeitung für das Feuerlöschwesen“ wurde durch die im Auftrag des Reichsführers SS, Heinrich Himmler, und des Chefs der deutschen Ordnungspolizei im Reichsministerium des Inneren, General der Polizei Daluege, herausgegebene Zeitung „Deutscher Feuerschutz“ ersetzt. Eine gewisse Unabhängigkeit blieb den Freiwilligen Feuerwehren nur deshalb erhalten, weil der Staat die Kosten für die Kontrollorgane, die bisher aus den Mitgliedsbeiträgen finanziert wurden, nicht aufbringen konnte. Im Jahre 1940 erging deshalb der Erlaß „den Freiwilligen Feuerwehren ein Innenleben zur Erhaltung ihrer Freiwilligkeit zu belassen“. Der innere Dienst wurde nun selbständig durch das „Reichsamt Freiwillige Feuerwehren“ in Berlin geregelt.

In Lauf wurden 1937 viele Kameraden zur Wehrmacht eingezogen, so daß die Zahl der Mitglieder immer weiter zurückging. Die Gründung einer Pflichtfeuerwehr konnte gerade noch durch einen Aufruf an die Bürger verhindert werden, in dessen Folge 36 Mann als aktive Mitglieder der Feuerwehr beitraten. Eine Statistik der Verwaltung in Berlin aus dem Jahr 1938 zeigt, daß die Zahl der Feuerwehrdienstleistenden in Deutschland seit 1933 um ein Drittel zurückgegangen war. In anderen Gemeinden war die Lage jedoch schon so prekär, daß 1938 erstmals in Osnabrück und Celle „Feuerwehrscharen“ aus der Hitlerjugend gebildet wurden. Dieses Modell wurde von den meisten Gemeinden übernommen. 
Die Feuerwehrführung sah dies als Nachwuchsorganisation, während die Reichsjugenführung unter Baldur von Schirach dies als Betätigung im Luftschutz, der „Heimatfront“ sah.
In Lauf griff man zuerst einmal auf 9 ehemalige Feuerwehrmänner zurück. Nachdem der Personalstand 1938 auf unter 80 Mann sank, mußte man„dienstunlustige“ Feuerwehrmänner, Frauen und nicht mehr Wehrpflichtige nach § 2 des Reichsluftschutzgesetzes einziehen. Es war aber trotzdem notwendig, eine HJ-Schar und eine HJ- Hilfsgruppe zum Teil zur Feuerwehr und zum Roten Kreuz einzuberufen und auszubilden. Die Personalsituation verschlimmerte sich noch, als im Juni 1942 Bauhandwerker zum Einsatz im Osten und die Jahrgänge 1892- 1907 zur Wehrmacht eingezogen wurden, unter denen sich besonders viele Feuerwehrmänner befanden. 

Im Jahr 1941 mußte sogar ein Fahrer von der Nachtwache bei der Firma Zündapp in Nürnberg befreit werden, um die Einsatzbereitschaft der Wehr zu gewährleisten. 
Eine Inventarliste aus dem Jahr 1939 verzeichnet drei Fahrzeuge, einen Adler-PKW, den Mercedes Benz mit der Motorspritze und die Magirus- Automotorspritze. 
Im gleichen Zeitraum genehmigte der Inspekteur der Ordnungspolizei die Anschaffung eines TSA von Magirus für die Präzisionswerkzeugfabrik Moschkau & Glimpel am Westende der Stadt. Durch Aufstauung des Bitterbachs sollte im Werksgelände ein Feuerlöschteich geschaffen werden, da der Druck der Wasserleitung nicht ausreichte, wenn ein weiter ortseinwärts gelegener Betrieb Wasser verbrauchte. 

Über die folgenden Jahre bis hin zum Jahr 1950 sind keine oder nur wenige Dokumente erhalten und auch in den Akten der NSDAP und der amerikanischen Militärverwaltung ließen sich fast keine Informationen finden. Die NSDAP-Akten wiesen nur sehr wenig zur HJ- Feuerwehr und zum Luftschutz auf. Die anderen Aufzeichnungen sind wohl vernichtet worden. Ebenso fehlen die Protokollbücher der Jahre 1941 bis 1949. Das Folgende basiert meist auf einem Gespräch mit Karl Mühling, der zu dieser Zeit selbst als Jugendlicher in der Feuerwehr Lauf aktiv war und Rückschlüssen aus den wieder vorhandenen Protokollbüchern ab 1950. 

Die Mannschaft unter Kommandant Dümmler bestand zu dieser Zeit nur aus ca. sechs bis sieben Mann, die als Löschgeräte nur dürftig ausgestattete Löschkarren und nur eine Motorspritze zur Verfügung hatten. Die Feuerwehr konnte nach Aussage von Karl Mühling nur noch den Adler und ein Löschfahrzeug nutzen, die Magirus- Autospritze. Bei den schweren Luftangriffen auf Nürnberg 1944/45 mußte die Feuerwehr Lauf auch dorthin ausrücken, um die überall wütenden Großbrände zu bekämpfen. Bei einem dieser Einsätze in der Großstadt war das einzige Laufer Fahrzeug von einem einstürzenden Haus schwer beschädigt worden, konnte aber repariert werden. Auch Lauf und Röthenbach wurden in der Nacht vom 30. auf den 31. März 1944 Ziel eines Luftangriffs. Die Feuerwehr Lauf mußte daraufhin in Lauf und den umliegenden Orten Brände löschen.

In Lauf waren während des Krieges außerdem zeitweise Feuerwehrfahrzeuge einer motorisierten Luftschutz- Einheit der Luftwaffe untergebracht. Diese Einheiten unterstanden dem Reichsluftfahrtministerium und waren gegründet worden, um bei Bombenangriffen gezielt Hilfe leisten zu können. Die Einheiten, mit ihren taubengrau lackierten Fahrzeugen, bestanden aus Soldaten, die in diesen Feuerlöscheinheiten Dienst taten. Um eine Zerstörung dieser Fahrzeuge zu vermeiden, waren sie meist außerhalb der großen Städte stationiert und rückten im Bedarfsfall in die Städte ein. Etwa sieben bis acht Fahrzeuge standen auch auf der Urlashöhe im Freien, um in Nürnberg eingesetzt zu werden und bildeten so eine schlagkräftige Einheit.


Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg

Bei Kriegsende wurde das Feuerwehrhaus geplündert und das einzige Feuerwehrfahrzeug von französischen Zwangsarbeitern gestohlen, die damit in die Heimat zurückkehrten. Nach dem Krieg blieb eine KS 25 der Luftwaffen- Einheit nach deren Abzug einfach auf der Urlashöhe zurück, und in den Wirren der Nachkriegszeit fühlte sich keiner mehr für das Fahrzeug verantwortlich. Die durch die oben genannten Umstände um ihr Feuerwehrfahrzeug gebrachten Laufer Feuerwehrleute übernahmen das Fahrzeug in ihren Besitz und lackierten es rot. Das Fahrzeug war lange Zeit im größeren Umkreis das einzige Fahrzeug und war deshalb auch oft in den umliegenden Gemeinden im Einsatz. Es wurde 1942 bei Klöckner-Humboldt-Deutz in Ulm gebaut, hat einen 125 PS Dieselmotor von KHD, wiegt 11 Tonnen und hat eine Pumpenleistung 2500 Liter pro Minute. Außerdem besaß das Fahrzeug einen Löschwassertank mit 800 l Inhalt.

Die Anzahl der Feuerwehrdienstleistenden stieg um 1946/ 47 wieder an, da viele Kameraden aus der Kriegsgefangenschaft in die Heimat zurückkehrten. Die Feuerwehr war aber in den Wirren der Nachkriegszeit meist auf sich allein gestellt, da die Stadtverwaltung nur in sehr geringem Ausmaß Unterstützung leisten konnte.
Die amerikanische Militärregierung verfügte in ihrem ersten Mitteilungsblatt, daß Feuerwehrgeräte rot zu streichen seien und die örtlichen Feuerwehren in Absprache mit dem amerikanischen Sicherheitsoffizier sofort Übungen durchführen sollten.
Da das Tragen deutscher militärischer Uniformen verboten war, mußten die Feuerwehrleute rote Armbinden mit der Aufschrift „Fire Dep.“ als Abkürzung für Fire Departement tragen. Die meist nicht Englisch sprechende Bevölkerung assoziierte die Abkürzung des Wortes Department freilich bald mit einem bekannten fränkischen Schimpfwort. Nach Bericht des Kameraden Mühling kam es auch vor, daß Feuerwehrleute wegen der Uniform von der amerikanischen Militärpolizei verhaftet wurden. Dennoch dominierte weiterhin wie überall das Chaos und die Unsicherheit.

Im Jahre 1948 war es der Stadtverwaltung wieder möglich sich für die Feuerwehr einzusetzen und so wurde von der Stadt ein kleines, gebrauchtes Löschfahrzeug von Mercedes und eine Motorspritze beschafft.

Im Jahr 1950 trat Kommandant Dümmler von seinem Amt zurück und als Nachfolger wurde der bisherige Adjutant Michael Mayer auf Vorschlag Dümmlers von der Jahreshauptversammlung gewählt. Ebenso wurde von der Firma Siemens & Halske endlich eine neue Funkmelde- und Alarmanlage in Lauf installiert. 
Die Feuerwehrführung versuchte wieder, die knappen Geldmittel durch Einführung einer Feuerschutzabgabe aufzustocken, dieses Vorhaben wurde aber von Bürgermeister Bankel abgelehnt. Die Feuerwehr Lauf erhielt damals als jährlichen Zuschuß von der Stadtverwaltung 5000 DM. Das dringende Problem des Neubaus eines Feuerwehrhauses wurde seitens der Feuerwehr wieder zur Sprache gebracht. Der Bürgermeister verwies aber auf die finanziellen Probleme durch die Währungsreform und darauf, daß ein geeigneter Platz fehle.
Am 8. Juli verabschiedete die außerordentliche Mitgliederversammlung eine neue Satzung. Hier griff man bis auf wenige Änderungen auf eine vom Bayerischen Landesamt für Feuerschutz herausgegebene Mustersatzung zurück. 
Aus Mangel an Kraftfahrern, wurde vom Verwaltungsausschuß beschlossen, daß zwei Kameraden eine Zusatzprüfung Klasse 2 (für das LF 25 nötig) und ein Kamerad einen Fahrerkurs absolvieren sollten. Im Herbst wurde auf einer Auktion in München ein altes Dodge-Militärfahrzeug zum Preis von 1200 DM von der Feuerwehr erworben.

Am 11.07.1952 hatte die Feuerwehr Lauf ein Großfeuer zu bekämpfen, daß einen Schaden von 200- 300 000 DM anrichtete. Auch den zur Hilfe geeilten 109 Einsatzkräften der Feuerwehren aus Röthenbach, Behringersdorf, Rückersdorf, Ottensoos, Heuchling und Hersbruck sowie der Berufsfeuerwehr Nürnberg und eines amerikanischen Löschzugs aus Feucht gelang es nicht, die totale Zerstörung zweier Scheunen, einer Lackiererei, einer Werkstatt und eines Lebensmittellagers zu verhindern. Die Dachstühle der angrenzenden Gebäude, Gaststätte Haas und Firma Amler, brannten auch zur Hälfte ab. Neben den oben genannten Feuerwehren beteiligten sich auch amerikanische Studenten, die sich zu Studienzwecken in der Stadt aufhielten an den Bergungsarbeiten. Besonders beschäftigt war die FFW Lauf am Jahreswechsel. Sie mußte zu zwei Bränden ausrücken, bei denen sich die Löscharbeiten zu Beginn schwierig gestalteten, da das LF 25 aufgrund eines Motorschadens nicht einsatzfähig war.

Am 6. und 7. Juli 1953 konnte das 90jährige Bestehen zusammen mit dem Kreisfeuerwehrtag in Lauf gefeiert werden. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde eine Schauübung durchgeführt und ein Festzug zum Festplatz am Schießhaus rundete die Feierlichkeiten ab.
Am 28.10.53 wurde nach einer Überprüfung das LF 25 endlich zur Reparatur gebracht. Am Ende des Jahres verzeichnete die Feuerwehr Lauf insgesamt 8 Einsätze.
Im nächsten Jahr konnte endlich mit dem Umzug in die neue, lange versprochene Gerätehalle begonnen werden. Auf dem von der Stadt erworbenen Gelände der ehemaligen Korksteinfabrik Mahla in der Glockengießerstraße war der erste Bauabschnitt einer Feuerwache mit vier Fahrzeugstellplätzen, einer Schlauchwaschanlage mit Trockenturm, einer Werkstatt und zwei Wohnungen für den Zeugwart und einen Fahrer fertiggestellt worden. Die Schlauchwaschanlage und der Trockenturm wurden aber erst im zweiten Bauabschnitt, der 1955 begonnen wurde, errichtet.
Problematisch war jedoch die Situation bei den Fahrzeugen, da Anfang des Jahres 1955 nur der Mercedes mit einem Schlauchanhänger zu gebrauchen war. Deshalb trat man über die Neuanschaffung eines Fahrzeugs mit der Stadt in Verhandlungen. Im Jahr 1956 änderte sich die Situation wenig, da jetzt zwar das LF 25 mit einem neuen Motor wieder einsatzfähig war, aber nun der Mercedes einen Motorschaden hatte. Im Jahr darauf konnte man endlich die Fahrzeugmisere durch die Anschaffung eines TLF 16/25 von Mercedes Benz/Metz beheben, das am 7. April übergeben wurde. Am 8. Dezember konnte das nun fertiggestellte Gerätehaus von Bürgermeister Bankel im Rahmen einer Feier offiziell eingeweiht werden.

Bei der Verwaltungssitzung am 25.10. diskutierte man lebhaft, ob man den Mercedes wiederherstellen oder einen Volksbus anschaffen soll. Man entschied sich für die Instandsetzung des Mercedes, doch dies wurde wegen der weiteren Reparaturanfälligkeit des Fahrzeugs von der Stadt nicht bewilligt. Auch eine Neuanschaffung wurde abgelehnt, da man kurz zuvor erst das TLF für 50 000 DM angekauft hatte.

Im Januar 1959 nahmen neben den Kommandanten aller Stützpunktfeuerwehren auch die Laufer Kommandanten an einem Lehrgang für Flugzeugunglücke am Flughafen Nürnberg teil. Immer öfter wurde die Wehr in diesen Jahren auch zu Fahrzeugbränden auf die Autobahn alarmiert, wo sich das TLF wegen des größeren Tanks bestens bewährte. 1960 begann die Feuerwehrführung sich um die Nachwuchswerbung Gedanken zu machen und versuchte Jugendliche ab 16 Jahren an der Berufsschule für die Feuerwehr anzuwerben. Auch die Einsatzzahlen stiegen kontinuierlich an, das Jahr über mußte man elf mal ausrücken, davon sechs mal außerhalb des Stadtgebiets. 

Das nächste Jahr brachte eine weitere Verbesserung der Ausrüstung mit sich. Zuerst wurde von der Stadt wegen der zunehmenden Verkehrsunfälle ein Greifzug zur technischen Hilfeleistung beschafft. Ein weiteres Löschfahrzeug LF 8 auf Mercedes/ Metz, zwei Preßluftatmer und ein Pulverlöschanhänger P250 mit 250 kg Pulver von Minimax, hauptsächlich für Fahrzeugbrände, wurden ebenfalls vom Stadtrat genehmigt. Die Einsatzzahl steigerte sich auf 16 Einsätze, von denen ein Großteil Fahrzeugbrände waren.

Im Jahr des Hundertjährigen Jubiläums sollte das schon längere Zeit bestehende Problem der Alarmierung gelöst werden und man ließ sich eine neue Alarmanlage vorführen. An die alte Anlage waren viele Kameraden nicht angeschlossen und die Alarmierung während der Arbeitszeit gestaltete sich auch äußerst schwierig, da die Polizei zuerst die Betriebe verständigen mußte, die ihrerseits ihren Arbeitern Bescheid geben mußten. 
Vom 23. bis 30. Juni beging man mit vielen Gästen das 100jährige Jubiläum auf dem Festplatz an der Heldenwiese und die Fahrzeugübergabe des neuen LF 8. Die Mitglieder führten eine historische Übung auf dem Marktplatz durch und im Vergleich dazu demonstrierten sie den Einsatz des modernen Gerätes am Schulhaus Nürnberger Straße. Abgeschloßen wurden die Festlichkeiten mit einem Festzug durch die Altstadt.

Die weitere Entwicklung der Feuerwehr

Die schnelle Entwicklung der Feuerwehr Lauf nahm in den nächsten Jahren noch zu. Zuerst konnte 1965 die Alarmierung durch die Einführung der Funkalarmierung verbessert werden. Im gleichen Jahr wurde, um die Nachwuchssorgen zu beheben, eine Jugendgruppe ins Leben gerufen. Georg Beck übernahm das Amt des Kommandanten von Michael Mayer. Es folgten weitere Fahrzeugbeschaffungen, zuerst wurde 1966 eine Drehleiter DL 30 von Mercedes/ Metz und ein Mehrzweckfahrzeug Ford Transit angekauft. Im Jahr 1972 erhielt der Kommandant ein Funkkommandofahrzeug VW Käfer und ein neues TLF 16/ 25 von Magirus- Deutz wurde beschafft. Das alte TLF erhielt die FFW Schönberg. 
Im Jahre 1974 konnte für das LF 8 aus dem Jahre 1963 ein neues LF 8 von Magirus- Deutz beschafft werden. 1977 wurde den vermehrten Verkehrsunfällen Rechnung getragen und ein Gerätewagen (GW), ebenfalls Ford Transit, mit modernem hydraulischem Rettungsgerät für Verkehrsunfälle angeschafft. Nachdem der Fuhrpark 1980 um ein weiteres Funkkommandofahrzeug (Opel Kadett Kombi) und einen RW2 auf Magirus-Deutz erweitert wurde, begann man erste Überlegungen zum Bau eines neueren größeren Feuerwehrhauses anzustellen. Mit der Beschaffung des RW2 und des GW wird deutlich, wie sich die Aufgaben der Feuerwehr gewandelt haben. Man ist nun nicht mehr nur für Brände zuständig, sondern auch für die Technische Hilfeleistung. 1985 löste Georg Eckstein Georg Beck als Kommandanten ab. Vom Landkreis erhielt die Feuerwehr ein Lichtmastfahrzeug auf VW LT während ein Großtanklöschfahrzeug TLF 24/50 von Mercedes/ Bachert von der Stadt finanziert wurde.
Im Juli 1987 konnte die neue Feuerwache in der Pegnitzstraße eingeweiht werden, bei der es sich um eine moderne Feuerwache mit 10 Fahrzeugstandplätzen, Werkstatt, Schlauchwaschhalle mit Trockenturm, Unterrichts- und Büroräumen sowie einer Wohnung für den Hausmeister handelt. Zum groß begangenen 125jährigen Jubiläum im Jahr 1988 beschaffte die Stadt Lauf eine neue Drehleiter DLK 23- 12 von Mercedes/ Metz. Der Kommandant Georg Eckstein wurde 1991 abgewählt und Harald Pinzer übernahm die Führung der Feuerwehr Lauf.

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